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Wassily Kandinsky
Bedeutender Künstler des Expressionismus
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Kandinsky war ein Künstler des Expressionismus und vor allem der abstrakten Kunst.
1896 studierte er in München zuerst an einer privaten Kunstschule,
danach an der Kunstakademie München bei Franz von Stuck.
1901 war er zusammen mit Wilhelm Hüsgen einer der Gründer der Künstlergruppe „Phalanx“,
wo er Gabriele Münter begegnete,
die seine Lebensgefährtin wurde
1906 bis 1907 in der französischen Stadt Sèvres,
wo er sich dem Expressionismus zuwandte.
Ab 1908 lebte er dann mit Gabriele Münter im bayerischen Murnau, das er wegen seiner Lichtverhältnisse
besonders schätzte und schuf dort zahlreiche Landschaftsgemälde.
In diesem Jahr lernte er auch Rudolf Steiner kennen, dessen Theosophie und nachherige Anthroposophie
sein späteres Schaffen inspirierte und beeinflusste.
1909 gründete er zusammen mit Gabriele Münter, Alexej von Jawlensky, Adolf Erbslöh, Marianne von Werefkin, Alexander Kanoldt, Wladimir von Bechtejeff, Karl Hofer und Alfred Kubin
die Neue Künstlervereinigung München.
In dieser Vereinigung, die sich das Ziel gesetzt hatte, „Kunstausstellungen in Deutschland,
wie im Ausland zu veranstalten“, fungierte er zunächst als Vorsitzender.
Innerhalb dieses Kreises kam es zu drei bedeutenden Gemeinschaftsausstellungen
in der Modernen Galerie Heinrich Thannhauser in München. In diese Zeit fällt auch seine Entwicklung hin zur abstrakten Malerei. Als bei der dritten Ausstellung
der „Neuen Künstlervereinigung“ die Jury Kandinskys fast vollständig abstrakte „Komposition V“ ablehnte, traten er, Franz Marc, Gabriele Münter und Alfred Kubin aus der Künstlervereinigung aus.
Am 18. Dezember 1911 eröffneten Kandinsky und Franz Marc die erste Ausstellung der neu gegründeten Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ in der Galerie Thannhauser in München.
Begleitend zur Ausstellung brachten beide 1912 den gleichnamigen Almanach „Blauer Reiter“ heraus.
1912 erschien Kandinskys einflussreiche kunsttheoretische Schrift Über das Geistige in der Kunst.
Die hier zusammengetragenen Gedanken waren für die weitere Entwicklung der abstrakten Malerei von grundlegender Bedeutung.
1914 mit Gabriele Münter in die Schweiz. Er reiste von dort aus alleine weiter nach Russland. Dort ging er u.a. einer Tätigkeit als Professor nach.
Bis 1933 war Kandinsky als Lehrer am Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin tätig, wo er in Kontakt mit dem russischen Konstruktivismus kommt.
In dieser Zeit setzten sich endgültig die geometrischen Strukturen in seinen Bildern durch.
In Dessau war er einer der Bewohner der „Meisterhäuser“ des Bauhauses.
1924 gründete er mit Lyonel Feininger, Paul Klee und Alexej von Jawlensky die Künstlergruppe „Die Blauen Vier“.
1926 erschien seine theoretische Schrift: „Punkt und Linie zu Fläche“. 1928 erwarb er die deutsche Staatsbürgerschaft.
1930 traf er in Dessau mit Solomon R. Guggenheim zusammen.
Guggenheim kaufte einige Bilder; nach und nach wurde daraus mit über 150 Arbeiten eine der größten Sammlungen von Kandinsky-Werken,
die im „Museum of Non-Objective Painting”, dem heutigen Guggenheim-Museum zu sehen sind.
Mit der Schließung des Bauhaus 1933 verließ Kandinsky Deutschland und ging nach Frankreich.
In den 30er Jahren war er Mitglied der Künstlerbewegung Abstraction-Création in Paris.
1936 nahm er an den Ausstellungen "Abstract and Concrete” in London
und "Cubism and Abstract Art” teil. 1939 nahm er die französische Staatsbürgerschaft an und beendete seine letzte große Arbeit ”Komposition X”. 1937 wurden 57 seiner Werke
in deutschen Museen beschlagnahmt und einige dann von den Nazis in der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt. (Einige dieser Werke werden dann postum auf der documenta 1 (1955),
der documenta II (1959), der documenta III (1964) und auch der documenta 8 im Jahr 1987 in Kassel gezeigt.) 1944 fand seine letzte Ausstellung, die er miterlebte,
in der Pariser Galerie l'Esquisse statt.
1944 starb Kandinsky in seinem Wohnort Neuilly-sur-Seine bei Paris. (Quelle:wikipedia)
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